Jahresbericht der Kirchenkreissozialarbeit für 2025

In diesem Jahr steht der Jahresbericht unter dem Motto „Wege finden“.

Was bedeutet dies in und für die Kirchenkreissozialarbeit, die weiterhin als erste Anlaufstelle im Beratungsangebot des Diakonischen Werkes agiert.

Die Kirchenkreissozialarbeit mit der Allgemeinen Sozialberatung  wird an den 6 Beratungsstandorten Alfeld, Bockenem, Elze, Hildesheim, Peine und Sarstedt angeboten. Mit der Arbeitslosen Beratung im Maluki kam in 2025 ein weiterer Standort dazu. So sind wir auch in der Fläche und in kleineren Kommunen präsent und für viele Ratsuchende gut erreichbar.

Wege zu finden in die allgemeine Sozialberatung und die Kirchenkreissozialarbeit hat viele Facetten und ist geprägt von den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten.

Für Ratsuchende bedeutet Wege finden, dass sie sich in akuten Notlagen an uns wenden oder zu einem vereinbarten Termin kommen. Manchmal braucht es einige Umwege, bevor sie bei uns Beratung annehmen können. Die Klienten  suchen Orientierung, Unterstützung bei Anträgen, Finanzen oder Wohnfragen. In diesen Momenten erleben sie hilfreiche Begleitung, klare Strukturen und realistische Schritte, die zu ihrer Lebenssituation passen. Wir helfen dabei, neue Wege sichtbar zu machen, Ressourcen zu aktivieren und Brücken zu Angeboten zu schlagen – von finanzieller Beratung über Bildung bis hin zu sozialer Teilhabe

Unsere Zielgruppe setzt sich ebenfalls bunt zusammen aus Menschen & Familien unterschiedlichster Herkunft, Alter und Lebenssituation. In der Beratung der Kirchenkreissozialarbeit versuchen wir für jede*n ein passendes und weiterführendes Angebot/ Instrument zu finden, um unübersichtliche/ schwierige Situationen zu klären bzw. weitere Schritte einzuleiten.

Für uns Mitarbeitende bedeutet Wege finden, flexibel auf unterschiedliche Ratsuchende und Themen zu reagieren. Wir gestalten Beratungsangebote, bilden uns fort, arbeiten vernetzt mit Kirchengemeinden, Einrichtungen und Behörden und lernen kontinuierlich den Sozialraum kennen. Kollegiale Zusammenarbeit, Präsenz im Sozialraum und die Teilnahme an Runden Tischen ermöglichen es uns, Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und neue Arbeitswege zu entwickeln.

Unsere Beratungs-Teams vor Ort sind sehr unterschiedlich zusammengesetzt aus verschiedenen Berufsgruppen und Nationalitäten. Im Jahr 2025 gab es an einigen Stellen personelle Wechsel und Zeiten einer kürzeren Vakanz. In den Standorten Alfeld, Bockenem, Hildesheim und Elze haben neue Kolleg*innen mit viel Engagement in der KKSOA begonnen, Die Kirchenkreissozialarbeit ist eng eingebunden und vernetzt mit der Angebotspalette unserer speziellen Fachberatungen wie Schwangeren- Schwangerschaftskonfliktberatung, und Schuldnerberatung, Kurenberatung, psychosoziale Beratung sowie Lebensberatung für Einzelne, Paare, Familien etc.

Alle Mitarbeiter*innen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um ihre Kompetenz zu erweitern und zu aktualisieren, ebenso an Supervision, um die Arbeit zu reflektieren und zu verbessern. Da sich das Team in 2025 aufgrund der diversen Stellenwechsel sehr verändert und auch verjüngt hat, organisierte die FBL Bettina Mai zusammen mit Frau Helke Ricker vom DWiN einem Teamtag zum Thema Rolle als Berater*in und diakonisches Selbstverständnis

Besonders in unseren Projekten und in den Diakonieräumen arbeiten wir eng zusammen mit Ehrenamtlichen und gehen gemeinsame Wege. Ehrenamtliche suchen Orientierung, Austausch und Fortbildung, um sich diakonisch vor Ort und im Kirchenkreis einzubringen. Sie möchten Ideen für ihre Praxis, Impulse für die Gemeindearbeit und Unterstützung bei der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Kirchenkreissozialarbeit bietet hier Anstöße, Begleitung und relevante Netzwerke, damit Ehrenamtliche ihre Aufgaben sinnvoll und nachhaltig gestalten können. Gemeinsam können wir z.B in gemeinsamen Projekten oder auch Gottesdienste Wege finden um die Kirchen noch sozialdiakonischer zu gestalten

Wege finden in der Praxis der Kirchenkreissozialarbeit bedeutet auch, individuell passende Hilfen zu verorten: Beratungsthemen rund um Bildung, Schule, Jugend, Familien- und Kinderbildung, Unterhalt, Haushaltsberatung, Verbraucherfragen, Wohn- und Mietfragen, Bürgergeld, soziale Teilhabe und mehr. Wir arbeiten eng mit Fachbereichen, anderen Beratungsstellen, Einrichtungen und Behörden zusammen, damit Menschen den richtigen Weg zu passenden Angeboten finden. Unsere Region Hildesheim und Peine wächst, Projekte wie der Standort Maluki ermöglichen weitere Zugänge.

Im Jahr 2025 haben wir über  600 Ratsuchende beraten und mehr als  1650 Beratungen durchgeführt. Sowohl die Anzahl der Ratsuchenden als auch die auch die Beratungen haben  sich gegenüber 2024 um fast 20 % erhöht. Bei der Beratung  setzen wir auf Kooperationen, damit Wege zu passenden Hilfen schneller und zielgerichteter spürbar werden. Mobilitätshemmnisse bleiben Herausforderung; wir suchen Wege, diese Barrieren zu überwinden, damit alle Menschen Zugang zu Beratung und Unterstützung finden.

Durch den Diakoniefonds des Kirchenkreisverbandes sowie verschiedenen Stiftungen konnten in der Beratung Einzelpersonen und Familien in Notsituationen finanzielle Unterstützung erhalten. So wurden  über den Diakoniefonds Einzelfallbeihilfen in einer Höhe von über 10.000 € insgesamt  ausgezahlt. Über den Sozialfonds des Landkreises Hildesheim wurden 83 Familien und deren Kinder mit bis zu 100 € zum Schulstart unterstützt und eine Gesamtsumme in Höhe von 8300 € ausgezahlt. Weitere Zahlen und Unterstützungsfonds finden sich in der Übersichtstabelle am Ende des Berichtes

Wege finden in der allgemeinen Sozialberatung bedeutet, Raum zu geben für Würde, Respekt und gemeinsame Verantwortung, damit Menschen neue Perspektiven entdecken und konkrete Schritte in eine bessere Lebenssituation gehen können..

Jahresberichte aus den einzelnen Beratungsstellen der Diakonie in der Region Hildesheim und Peine

Bericht aus der Beratungsstelle Alfeld (Thomas Seifert-Kirstein)

Zum 01.02.2025 gab es einen Personalwechsel in der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Alfeld: Frau Amal Jacob verließ die Beratungsstelle zum 31.01.2025 und Herr Thomas Seifert-Kirstein hat dort die Arbeit zum 01.02.2025 aufgenommen. Zum 20.06.2025 erhielt Herr Seifert-Kirstein die Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberater. Bis Herr Seifert-Kirstein seine beratende Tätigkeit als Schwangerschaftskonfliktberater aufnehmen konnte, wurden die Beratungen durch Gisela Sowa und Beraterinnen aus den umliegenden Beratungsstellen des Diakonischen Werkes übernommen.

Herr Seifert-Kirstein konnte nur an drei Tagen in der Woche in der Beratungsstelle des diakonischen Werkes Alfeld tätig sein, da er ebenso in der Beratungsstelle des diakonischen Werkes Elze beschäftigt war.

Vom 01.04.2025 bis zum 30.11.2025 leistete Frau Rebekka Wrobbel ihr Berufspraktikum im Diakonischen Werk Alfeld ab und verließ die Einrichtung als staatlich anerkannte Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin.

Im Jahr 2025 wurden in Alfeld 116 Einzelpersonen oder Familien mit unterschiedlichen Fragen beraten. Davon waren 97 Neuzugänge.

Die größte Gruppe der Klientinnen hat  einen Migrationshintergrund, davon hatten viele eine Geschichte mit Flucht und Vertreibung. Meistens wurden Menschen mit finanziellen Problemen beraten. Dabei ging es häufig um Antragsstellung im Rahmen des Bürgergeldes des Wohngeldes, des Kinderzuschlags. Der Umgang mit finanziellen Notlagen war ein wichtiger Bestandteil der Beratung, um Überschuldung zu vermeiden.

Es wurden € 1185,-Beihilfen des Diakonischen Werkes Elze ausgegeben. Darüber hinaus wurden € 880,- Beihilfen von der Landeskirche Hannover, € 3090- aus der Stiftung „Mutter und Kind“ des Landes Niedersachsen sowie € 1200,-aus dem Schulstarterprojekt des Landkreises Hildesheim akquiriert.

Weitere Themen waren: finanzielle Überforderung, durch hohe Rechnungen über Energiekosten, unverständliche beziehungsweise nicht nachvollziehbare Energiekostenabrechnung des Energieanbieters, Mieterhöhungen, Nebenkostenerhöhung und nicht zuletzt die Erklärung von Bescheiden. In besonderen Fällen ging es auch um die Unterstützung zum Beispiel beim Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis.

Darüber hinaus gab es aber auch Beratungen in unterschiedlichen schwierigen Lebenslagen, die einer Intervention bedurften und in andere Einrichtungen vermittelt wurden.

Im Rahmen seiner eingeschränkten zeitlichen Möglichkeiten hat Herr Seifert-Kirstein den Kontakt zu Pastoren und Gemeinden gepflegt. Dieser Kontakt ist auf unterschiedlichen Ebenen wichtig. Zum einen um Unterstützungsmöglichkeiten für Bedürftige auszutauschen. Zum anderen, um Überschneidungen und doppelte Hilfen zu vermeiden.

Die Vernetzung mit anderen Einrichtungen, wie der Suchtberatung, der Schuldnerberatung, benachbarten Sozialberatungen und Schwangerenkonfliktberatungen, der Tafel, dem Netzwerk „Frühe Hilfen“ sowie den Ämtern, haben einen ähnlichen Hintergrund und dienen dem Erfahrungsaustausch und der Wissenserweiterung.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kirchenkreis Sozialarbeit ist die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Diakoniebeauftragten der Gemeinden. Bei regelmäßigen Treffen konnten die Diakoniebeauftragten Erfahrungen austauschen, sich inspirieren lassen, über Ziele diskutieren und andere Projekte kennenlernen. Die Aufgabe des Kirchenkreissozialarbeiters ist, die Diakonieraumtreffen zu organisieren, zu strukturieren, einzuladen, inhaltlich vorzubereiten und zu protokollieren. Dabei ist es wichtig, einen Rahmen zu schaffen, der den Diakonieraumbeauftragten ermöglicht sich mitzuteilen und gleichermaßen Neues zu erfahren. Damit die Diakoniebeauftragten motiviert mitarbeiten können, müssen sie sich ernstgenommen und wertgeschätzt fühlen.

Bericht aus der Beratungsstelle Bockenem  (Miriam Libowski)

Im Jahr 2025 haben 295 Beratungen bei der Kirchenkreissozialarbeit in der Sozialberatung stattgefunden. Das sind weniger als im Jahr 2024 (374).

Davon waren 24 zum ersten Mal in der Beratung und Erstgespräche haben 65 stattgefunden (darunter auch Klient*innen die zu einem früheren Zeitpunkt bereits einmal Hilfe aufgesucht hatten).

Die Klient*innen kommen überwiegend aus Bockenem selbst, sind in der Regel weiblich und kommen hauptsächlich persönlich in die Dienststelle.

Themen sind vor allem  Stromkosten/-Schulden, Energiekosten, Wohngeld, Jobcenter, Eingliederungshilfe, Erwerbsminderungsrente, Kinderzuschlag, Rundfunkgebühren, BUT, Arbeitslosengeld, Insolvenz, Zwangsvollstreckung, Inkasso, Schulden, Krankenkasse.

Im Jahr 2025 wurden von den Mitteln des Diakoniefonds 1.160€ der KKSOA (1.230€ insg.) als Beihilfen ausgezahlt bzw. 105€ davon als Lebensmittel Discounter Gutschein.

Über den LK Hildesheim wurden 700€ für das Projekt Schulstart ausgegeben. Und 40€ über die Mittel des „Wärmewinters“.

Unser Projekt „Volle Ranzen für bessere Chancen“ als Schulstart-Aktion mit Spendenmitteln der Kirchengemeinden des Ambergau wurde wieder erfolgreich mit 760€ durchgeführt.

Nach wie vor klarer Arbeitsschwerpunkt war die Beantragung finanzieller Hilfen wie Wohngeld, Pflegegeld Kinderzuschlag, incl. Verhandlungen mit Behörden/ Krankenkassen etc. bzw. das Verfassen von Widersprüchen oder Ratenzahlungs-Angeboten.

Auch in 2025 waren die Unterstützung von Menschen mit Behinderung und älteren Menschen: bspw. Vermittlung von Hilfen der Kranken- und Pflegekassen (Zuzahlungsbefreiung), der Rentenversicherung bzw. Träger von medizin. Rehabilitation, und der Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch XII Beratungsanlässe.

Herausforderungen stellen darüber hinaus auch die Bedingungen der Infrastruktur dar. Schlechte Anbindung durch öfftl. Verkehrsmittel, was die Inanspruchnahme von (familienfreundlicher) Arbeitsaufnahme, Sprachkursen und sonstigen Eingliederungsmaßnahmen stark erschwert.

Häufig berichten Klient*innen nur noch wenige Lebensmittel zu Hause zu haben. In Bockenem gibt es keine Tafel und für die Lebensmittelausgabe in Bad Salzdetfurth werden wiederum Fahrtickets benötigt.

Unsere Beratungsstelle ist im Ambergau die einzige, die für Begleitung von Geflüchteten & Migrant*innen zur Verfügung steht.

Personelles:
I
m September 2025 hat Miriam Libowski die Dienststellenleitung von Frau Hansum übernommen, welche in den Ruhestand gegangen ist. Miriam Libowski ist als Kirchenkreissozialarbeiterin für die Sozialberatung zuständig und koordiniert u.a. Diakonieraumtreffen und arbeitet mit den Diakoniebeauftragten zusammen.

Nazik Nasreldeen ist als Verwaltungskraft seit März 2025 als Vertretung für eine Kollegin im Krankenstand eingestellt. Die Kuren- und Familienerholungsberatungsangebote können derzeit in Bockenem nicht angeboten werden.

Bericht aus der Beratungsstelle Elze (Thomas Seifert Kirstein)

Zum gab es einen Personalwechsel in der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Elze: Herr Thomas Seifert-Kirstein (der Unterzeichner) hat dort zum 01.02.2025 die Arbeit aufgenommen und Frau Michelle Langer verließ die Beratungsstelle zum 28.02. Ab dem 20.06.2025 erhielt Herr Seifert-Kirstein die Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberater. Bis Herr Seifert-Kirstein seine beratende Tätigkeit als Schwangerschaftskonfliktberater aufnehmen konnte, wurden die Beratungen in durch Gisela Sowa und Beraterinnen aus den umliegenden Beratungsstellen des Diakonischen Werkes übernommen.

Herr Seifert-Kirstein konnte nur an zwei Tagen in der Woche in in der Beratungsstelle des diakonischen Werkes Elze tätig sein, da er ebenso in der Beratungsstelle des diakonischen Werkes Alfeld beschäftigt war.

Die Frauen, die zu Herrn Seifert-Kirstein in die Beratung kommen sind im Vorfeld darüber informiert worden, dass sie von einem Mann beraten werden.

Im Jahr 2025 wurden in Elze 73 Einzelpersonen oder Familien mit unterschiedlichen Fragen beraten. Davon waren 56 Neuzugänge.

Die größte Gruppe der Klientinnen hat er einen Migrationshintergrund, davon hatten viele eine Geschichte mit Flucht und Vertreibung. Vorrangig wurden Menschen mit finanziellen Problemen beraten. Dabei ging es häufig um Antragsstellung im Rahmen des Bürgergeldes des Wohngeldes, des Kinderzuschlags und um den Umgang mit finanziellen Notlagen um Überschuldung zu vermeiden.

Weitere Themen waren: finanzielle Überforderung, durch hohe Rechnungen über Energiekosten, unverständliche beziehungsweise nicht nachvollziehbare Energiekostenabrechnung des Energieanbieters, Mieterhöhungen, Nebenkostenerhöhung und nicht zuletzt die Erklärung von Bescheiden. In besonderen Fällen ging es auch um die Unterstützung zum Beispiel beim Antrag auf ein Schwerbehindertenausweis.

Es wurden € 1340,-Beihilfen des Diakonischen Werkes Elze ausgegeben und € 2300,- aus der Stiftung „Mutter und Kind“ des Landes Niedersachsen sowie € 1200,-aus dem Schulstarterprojekt des Landkreises Hildesheim akquiriert.

Darüber hinaus gab es aber auch Beratungen in unterschiedlichen schwierigen Lebenslagen, die einer Intervention bedurften und letztlich in einer Weitervermittlung zu anderen Stellen mündeten.

Ein weiteres Thema war die finanzielle Unterstützung von Schülern und Schülerinnen i bei der Antragstellung von Geldern durch Bildung und Teilhabe sowie im Rahmen des Schulstarter Projekts und das Lernfonds Salzhemmendorf. Beim Letzteren handelt es sich um ein Projekt der Landeskirche Hannover, der Bürgerstiftung, der Kooperativen Gesamtschule, Salzhemmendorf, des Landkreises Hameln-Pyrmont, der umliegenden Gemeinden und des diakonischen Werks Elze. Der Lernfonds Salzhemmendorf unterstützte Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen und Kinder, die im Umkreis Salzhemmendorf wohnen finanziell, wenn außergewöhnliche Ausgaben entstanden. Das war bei der Anschaffung von großen Taschenrechnern oder ähnlichen der Fall beziehungsweise wenn Klassenfahrten anstehen. Der „Lernfonds Salzhemmendorf“ in den letzten Jahren zweimal verlängert werden, musste aber zum Juli 2025 auslaufen. Im Anschluss wurde das neue Projekt „Wissen schafft Zukunft am Ith“ ins Leben gerufen, welches ähnlich strukturiert ist und die gleichen Ziele verfolgt.

Im Rahmen seiner eingeschränkten zeitlichen Möglichkeiten hat Herr Seifert-Kirstein den Kontakt zu Pastoren und Gemeinden gepflegt. Dieser Kontakt ist auf unterschiedlichen Ebenen wichtig. Zum einen um Unterstützungsmöglichkeiten für Bedürftige auszutauschen. Zum anderen, um Überschneidungen und doppelte Hilfen zu vermeiden.

Die Vernetzung mit anderen Einrichtungen, wie der Suchtberatung, der Schuldnerberatung, benachbarten Sozialberatungen und Schwangerenkonfliktberatungen, der Tafel, dem Netzwerk „Frühe Hilfen“ sowie den Ämtern, haben einen ähnlichen Hintergrund und dienen dem Erfahrungsaustausch.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kirchenkreis Sozialarbeit ist die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Diakoniebeauftragten der Gemeinden. Bei regelmäßigen Treffen konnten die Diakoniebeauftragten Erfahrungen austauschen, sich inspirieren lassen, über Ziele diskutieren und andere Projekte kennenlernen. Die Aufgabe des Kirchenkreissozialarbeiters ist, die Diakonieraumtreffen zu organisieren, zu strukturieren, einzuladen, inhaltlich vorzubereiten und zu protokollieren. Dabei ist es wichtig, einen Rahmen zu schaffen, der den Diakonieraumbeauftragten ermöglicht sich mitzuteilen und gleichermaßen Neues zu erfahren. Damit die Diakoniebeauftragten motiviert mitarbeiten können, müssen sie sich ernstgenommen und wertgeschätzt fühlen.

Bericht aus der Beratungsstelle Hildesheim (Mandy Steinberg)

Im Jahr 2025 stand auch unsere Sozialberatung in Hildesheim ganz im Zeichen von „Wege finden“ für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Wir haben Ratsuchende begleitet, die mit komplexen Fragestellungen konfrontiert waren – von sozialrechtlichen Fragen bis hin zu spezifischen Problemlagen wie Armut und existenzieller Unsicherheit oder psychischen Belastungen. Eine besondere Herausforderung war die Abgrenzung zwischen allgemeiner Sozialberatung und Migrationsberatung, um klare, zielgerichtete Unterstützung zu gewährleisten. Hinzu kam die digitale Umstellung und zunehmend schlechte Erreichbarkeit in vielen Behörden, die den Zugang zu Leistungen erschwerte und zusätzliche Beratung nötig machte. Gleichzeitig mussten wir Menschen mit multiplen Problemen unterstützen, die nicht selten mehrere Hilfesysteme gleichzeitig beanspruchen. Neben der klassischen Beratung boten wir Teilhabeangebote und Aktionen wie Gruppenangebote, um Gemeinschaft zu stärken und Armutsprävention zu leisten. Die Armutsproblematik hat deutlich bei Beratungsklient*innen zugenommen, was sich vor allem in der Auszahlung steigender Beihilfen gezeigt hat. Um diese Problematik in die Öffentlichkeit zu tragen und entgegen zu wirken, wurde u.a. zum Abend der Begegnung in der Woche der Diakonie eingeladen unter dem Thema "Selber Schuld! Eine Klassismusrevue in Wort und Ton - Über die Macht der Herkunft und der Mythos der Eigenverantwortung  Unser Jahresfazit: Wege zu finden bedeutet, flexibel, empathisch und praxisnah zu arbeiten. 

Bericht aus der Beratungsstelle Peine (Bettina Mai)

Auch in 2025 gab es im DW Peine einen Personalwechsel, Seit 01.09.2026 ist Silke Reuss die Koordinatorin des Projektes „Frauen gemeinsam in die Zukunft“ zu dem neben Einzelberatungen, Berufscoaching und eine wöchentliche Frauengruppe mit Kinderbetreuung gehört.

Unsere Angebote
Die Kirchenkreissozialarbeit, einschließlich der allgemeinen Sozialberatung, wird von zwei engagierten Mitarbeiterinnen geleistet. Eine von den Mitarbeiterinnen ist zudem für die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung zuständig. Die andere bietet schwerpunktmäßig Psychosoziale Beratung für Langzeitarbeitslose an.

Unsere Beratungsstelle bietet neben der allgemeinen Sozialberatung eine Vielzahl von Dienstleistungen an, darunter:

  • Psychosoziale Beratung bei Langzeitarbeitslosigkeit
  • Beratung und Vermittlung von Mutter-/Vater-Kind-Kuren
  • Unterstützung bei der Antragstellung für Familienerholungsmaßnahmen
  • Psychologische Beratung und Begleitung für Geflüchtete
  • Berufsberatung und Zukunftsorientierung für geflüchtete Frauen und Frauen mit Migrationsgeschichte ab 18 Jahren
  • Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung (Außensprechstunde vom Diakonischen Werk in Hildesheim)

Ratsuchende und Themen
In 2025 haben wir 162 Klienten beraten, knapp 50 % davon waren  zum ersten Mal bei uns. Anders als im letzten Jahr liegt der Anteil der „Stammkunden“ bei gut 50%. Dies liegt zum einen an den Prozessbegleitenden Jobcenterberatungen aber auch an mehrfach belasteten Klienten, die über einen längeren Zeitraum begleitet werden müssen.

In diesem Jahr standen bestimmte Themen besonders im Vordergrund, wie die Beratung zum Lastenausgleich, Wohngeld und Anträge auf Kinderzuschlag. Weitere häufige Anliegen umfassten Hilfestellungen bei Antragsstellungen, familiäre Konflikte, finanzielle Probleme sowie gesundheitliche und psychische Themen.

Im Durchschnitt wurden die Hilfesuchenden dreimal beraten. Einige Ratsuchende benötigten engmaschige Unterstützung, da ihre Probleme und der Unterstützungsbedarf erheblich waren. Die psychosoziale Beratung, die von Bettina Mai und Ulrike Stille Kretschmer angeboten wird, wurde von 41 Personen in Anspruch genommen, die über einen längeren Zeitraum mit insgesamt 240 Beratungen intensiv betreut wurden. Diese Beratung erfolgt in Kooperation mit dem Jobcenter und wird finanziell unterstützt.

Woche der Diakonie
Die Woche der Diakonie wurde mit zwei  Aktionen und Veranstaltungen im Kirchenkreis Peine gefeiert. In guter Tradition fand der Diakoniegottesdienst des Kirchenkreises Peine und der Probstei Vechelde als Open-Air-Veranstaltung zum Thema „Jede*r braucht HILFE. Irgendwann“ am Eixer See in Peine statt. In diesem gut besuchten Gottesdienst wurde Ulrike Stille Kretschmer für ihre 10 jährige Tätigkeit im Kirchenkreis Peine ausgezeichnet. Im Rahmen der Diakoniewoche lud das Diakonische Werk auf dem Markt die Bevölkerung zu einem Austausch bei Kaffee und Kuchen in die Fußgängerzone ein. Kaffee und Kuchen wurde von Bäckerei Grete gespendet.

Sozialer Stadtspaziergang
Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahr lud das Diakonische Werk Peine zusammen mit den Bürgermeister der Stadt Peine die Mitglieder  des Stadtrates zu einem sozialen Stadtspaziergang durch die Peiner Südstadt ein. An drei verschiedenen Stationen stellten sich insgesamt vier Einrichtungen vor: das Diakonische Werk, INCA,  das Lukaswerk (Suchthilfe), die Tafel sowie die ambulante Hilfe Peine. Ziel war es, den Politiker*innen einen Einblick in die vielfältige Arbeit der diakonischen Einrichtungen in Peine zu geben.

Die Politiker*innen hoben die gute Vernetzung der diakonischen Einrichtungen hervor und waren beeindruckt von der engagierten Arbeit und den großen Anteil an Ehrenamtlichen bei der Tafel.

Weihnachtsaktion und Kooperationen
Über die Weihnachtsaktion „Christbaum der Freude“, organisiert vom Rotarier Club Peine, konnte das Diakonische Werk im Dezember 2025 an 55 Kinder Spielzeuggutscheine im Wert von 50 € weiterleiten.

Auch im Jahr 2025 gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Diakonischen Werk und der Peiner Tafel. Diese Kooperation ist für uns äußerst hilfreich, da wir über die Tafel unkompliziert Lebensmitteltüten für Menschen in akuter Notlage erhalten können. Darüber hinaus besteht eine zuverlässige Kooperation mit dem Kirchenkreisprojekt INCA, das seit April 2024 wieder von Caroline Hotopp als Koordinatorin geleitet wird. Im Rahmen des Projektes „Frauen gemeinsam in die Zukunft“ initiierte Daphne Meckoni zusammen Edite Bokarius und einer Ehrenamtlichen einen Sprachlerntisch der jeden Freitag im Cafe INCA stattfindet.

Seit Ende des Jahres ist das Diakonische Werk auch Kooperationspartner bei der Kulturtafel, die von den Lions initiiert wurde. Menschen mit geringem Einkommen können über das Diakonische Werk beim Kulturring Theater- und Konzertkarten für nur 3,50 € pro Person bestellen. Die Nachfrage ist bisher noch überschaubar.

Das Diakonische Werk engagiert sich in zahlreichen örtlichen Arbeitskreisen und profitiert von verschiedenen Netzwerken, wie dem Runden Tisch der Südstadt. Die Arbeit des Diakonischen Werkes wird vom Diakonieraumausschuss begleitet und intensiv durch eine engagierte, ehrenamtliche Diakoniepastorin unterstützt.

Dank

Wir möchten uns herzlich bei allen Netzwerkpartnerinnen, Gemeinden, Kolleginnen und Institutionen für die gute und zuverlässige  Zusammenarbeit bedanken.

Bericht aus der Beratungsstelle Sarstedt (Christina Hense Schenk)

Im Berichtsjahr 2025 fanden insgesamt 182 Sozialberatungen statt. Die Beratungsstelle war damit erneut eine wichtige Anlaufstelle für Bürger*innen in unterschiedlichen und oftmals belastenden Lebenssituationen. Ein Großteil der Anliegen bezog sich auf die Unterstützung bei Anträgen gegenüber verschiedenen Behörden, insbesondere dem Jobcenter und der Wohngeldstelle. Häufig ging es um das Erklären von Bescheiden, um Hilfestellung beim Verfassen von Widersprüchen oder um Unterstützung bei Konflikten mit dem Jobcenter. Auch sehr lange Bearbeitungszeiten von Anträgen führten immer wieder zu Beratungsbedarf. Viele Ratsuchende zeigten sich im Umgang mit behördlichen Schreiben und komplexen Verwaltungsverfahren stark verunsichert und waren auf intensive Begleitung angewiesen.

Deutlich erkennbar ist eine zunehmende Verschärfung von Multiproblemlagen bei Einzelpersonen und Familien. Immer häufiger suchen Klient*innen die Beratungsstelle mit Anliegen auf, deren Komplexität über den klassischen Rahmen der Sozialberatung hinausgeht. Finanzielle Schwierigkeiten stehen dabei oft nicht isoliert, sondern gehen mit psychischen Belastungen, gesundheitlichen Einschränkungen, familiären Konflikten oder unsicheren Wohnverhältnissen einher. Dies erfordert eine besonders enge Begleitung sowie eine gute Vernetzung mit weiteren Fachdiensten.

Als ausgesprochen hilfreich erweist sich hierbei die Zusammenarbeit innerhalb des Beratungszentrums. Die Angebote der Suchtberatung sowie des Sozialpsychiatrischen Dienstes ermöglichen eine schnelle und niedrigschwellige Weitervermittlung. Auch die (telefonische) Vernetzung mit den Kurberatungsangeboten des Diakonischen Werks unterstützt die Ratsuchenden wirkungsvoll. Darüber hinaus wurde die Kooperation mit der Beratungsstelle für Frauen bei häuslicher Gewalt, der Eingliederungshilfe, der Wohngeldstelle, den Frühen Hilfen sowie dem Sozialfonds im Berichtsjahr kontinuierlich fortgeführt und weiter gefestigt.

Ein zentrales Problem bleibt die angespannte Wohnraumsituation in Sarstedt. Diese hat sich nochmals deutlich verschärft. Im Niedrigpreissektor stehen kaum frei verfügbare Wohnungen zur Verfügung, und die vorhandenen Angebote befinden sich häufig in keinem guten baulichen Zustand. Größere Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern sind nahezu nicht verfügbar. Die Wohnungsnot verstärkt bestehende soziale Schwierigkeiten erheblich und erschwert nachhaltige Stabilisierung.

Regelmäßig vermittelt und gut angenommen werden die Beratungen durch den Stromspar-Check. Dieses Angebot trägt dazu bei, Energiekosten zu senken und Haushalte finanziell zu entlasten. Ebenso stellt die Lebensmittelausgabe „Guter Hirt“ eine unverzichtbare Unterstützung für viele Bürger*innen dar.. Die Zahl der Hilfesuchenden ist im Laufe des Jahres deutlich gestiegen, was den zunehmenden finanziellen Druck auf viele Familien und Einzelpersonen widerspiegelt.

Der im Jahr 2023 gegründete Arbeitskreis Migration und Integration hat seine Arbeit erfolgreich fortgesetzt. In diesem Netzwerk tauschen sich Mitarbeitende der Lebensmittelausgabe, der Migrationsbeauftragte der Stadt, Integrationshelfer der Caritas, die Leitung des Familienzentrums sowie weitere Beteiligte regelmäßig aus, um eine gute Vernetzung und passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund sicherzustellen. Im Berichtsjahr konnten mehrere Treffen mit dem Jobcenter realisiert werden. Zudem entstand ein Austauschcafé, das als niedrigschwelliger Begegnungsort den interkulturellen Dialog fördert und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.

Insgesamt war das Jahr 2025 geprägt von einer hohen Nachfrage nach Beratungsleistungen, zunehmender Komplexität der Problemlagen sowie einer weiterhin angespannten Wohn- und Versorgungssituation. Die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und die kontinuierliche Netzwerkarbeit bleiben daher zentrale Voraussetzungen, um Bürger*innen auch künftig wirksam unterstützen zu können.

„Echt Gerecht“

(Lion von Steimker)

Beratungsangebote und -zeiten

Ratsuchende hatten auch im Jahr 2025 weiterhin die Möglichkeit, Beratungstermine jeweils montags und donnerstags im Familienzentrum Maluki (Martin-Luther-Straße 26) wahrzunehmen. Zusätzlich wurde donnerstags von 10 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde angeboten, um den Zugang zur Beratung niederschwellig zu gestalten und den Bedürfnissen der Ratsuchenden besser gerecht zu werden.

Montags fand zudem von 15 bis 17 Uhr das „Café Echt Gerecht“ statt. Für dieses Angebot konnten zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gewonnen werden. Das Café richtet sich an alle Menschen, die Schwierigkeiten im Umgang mit Papieren und Unterlagen haben. Im Café „Echt Gerecht“ erhalten die Teilnehmenden Unterstützung beim Sortieren, Abheften und Strukturieren ihrer Unterlagen sowie beim Anlegen eines Ordners. Das „Café Echt Gerecht“ findet immer am ersten und dritten Montag des Monats statt.

Für Ende Januar 2026 ist ein Umzug in das Gemeindehaus der Martin-Luther-Gemeinde geplant. Voraussichtlich können Ratsuchende dort ab Mitte Februar 2026 Beratungstermine in Anspruch nehmen. Zusätzlich wird die offene Sprechstunde nicht mehr angeboten.

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, dienstags, mittwochs und freitags Beratungstermine in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werks (Klosterstraße 6) wahrzunehmen.

Vernetzung und Austausch

Es fanden regelmäßige Austauschtreffen in den Arbeitsgruppen AG Sozialberatung und AG Schuldnerberatung sowie im Arbeitskreis BüNE (Bündnis Niedersächsischer Erwerbslosenberatungsstellen) statt. Diese Treffen dienten dem fachlichen Austausch, der gegenseitigen Unterstützung sowie der Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze.

Öffentlichkeitsarbeit

Zur Darstellung der Beratungsangebote und des Projekts „Echt Gerecht“ wurden themenspezifische Flyer zur Sozialberatung sowie zum Café „Echt Gerecht“ erstellt. Diese wurden in verschiedenen Einrichtungen sowie bei Veranstaltungen ausgelegt.

Zudem erfolgte eine Vorstellung der Beratungstätigkeit und des Projekts „Café Echt Gerecht“ bei FFN Kirche Interaktiv. Dies geschah zum einen im Rahmen eines Beitrags mit Henrike Scheele-Mour (Schuldnerberatung) sowie in einer weiteren eigenen Sendung, in der auch Ratsuchende und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zu Wort kamen.

Außerdem wurde die Beratungstätigkeit beim lokalen Radiosender Radio Tonkuhle vorgestellt. Das Projekt „Café Echt Gerecht“ wurde dort zusätzlich im Rahmen der Sendung „Aktuelles aus dem Jobcenter“ mit Anja Wilson thematisiert.

Beratungszahlen

Im Jahr 2025 fanden insgesamt 375 Beratungen statt, darunter 87 Erstberatungen. Insgesamt wurden 104 Klient*innen beraten.

Im ersten Halbjahr 2025 wurden 179 Beratungen durchgeführt, darunter 38 Erstkontakte. Im zweiten Halbjahr fanden 196 Beratungen mit 49 Erstkontakten statt. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Nachfrage nach Beratungsleistungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.

Beratungsschwerpunkte

Die Beratungen umfassten eine Vielzahl von Themen, unter anderem:

  • Allgemeine Verständnisfragen zu Bescheiden des Jobcenters sowie zu Wohngeld und Kinderzuschlag
  • Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen, insbesondere bei Erst- oder Weiterbewilligungsanträgen
    • Da das Jobcenter seit diesem Jahr keine Weiterbewilligungsanträge mehr versendet, kam es zeitweise zu Leistungsausfällen und daraus resultierenden finanziellen Schwierigkeiten
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Behörden
  • Finanzielle Problemlagen, darunter:
    • fehlende oder unzureichende Leistungen
    • Lücken im Hilfesystem
    • unzureichende finanzielle Mittel zum Lebensunterhalt
    • Schulden sowie Zahlungsrückstände bei Strom, Gas und Miete

Beihilfen:

Im Berichtszeitraum wurden DWiN-Anträge in Höhe von insgesamt 720,00 € gestellt und bewilligt. Darüber hinaus wurden Beihilfen in einer Gesamthöhe von 645,00 € ausgezahlt.

Wir bedanken uns bei allen Netzwerkpartner*innen, Gemeinden und KollegInnen für die gute Zusammenarbeit. Lassen Sie uns in Verbindung bleiben und sprechen Sie uns bei Ideen und Fragen gerne an.