Kirchenkreissozialarbeit 2017

Jahresbericht für 2017 der Kirchenkreissozialarbeit / Allgemeine Sozialberatung

Ganz Ohr sein, heißt für die Kirchenkreissozialarbeit / Allgemeinen Sozialberatung

  • Ohne Wertung und Vorurteile den Ratsuchenden zuhören
  • Die Fragstellungen, Ängste und Nöte der Ratsuchenden hören, wahrnehmen und gemeinsam mit den Ratsuchenden Lösungen erarbeiten
  • Offen sein für die Anregungen und Ideen der Ehrenamtlichen
  • Hören und wahrnehmen, wie die politische Lage ist
  • Sich einmischen, sozialanwaltlich tätig sein
  • Vermittler sein zum Beispiel zwischen Ratsuchenden und Behörden

Rückblick und Einblicke

  • Die Kirchenkreissozialarbeit mit der Allgemeinen Sozialberatung wird an unseren fünf Standorten in Alfeld, Bockenem, Elze, Hildesheim und Sarstedt angeboten.
  • Zusätzlich bieten wir einmal wöchentlich eine Außensprechstunde in Hoheneggelsen an
  • Trotz Vakanzen konnte in allen Stellen die Versorgung sichergestellt werden
  • Die Beratungsstellen auf dem Lande haben sich durch die Aufnahme weiterer Beratungsdienste, wie Schuldner-, Sucht-, Flüchtlings- und Erziehungsberatung, Asyl e.V., Sozialpsychiatrischer Dienst und Wildrose e.V. zu Beratungszentren entwickelt.
  • Im ländlichen Bereich ist das Diakonische Werk mit seinen Beratungsstellen in Alfeld, Bockenem, Elze und Sarstedt der einzige Anbieter für Allgemeine Sozialberatung und wird auch deshalb besonders stark in Anspruch genommen von Ratsuchenden, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen anderer Institutionen
  • Steigende  Beratungszahlen (siehe unten)
  • Die Beratungsanliegen sind komplex und dies hat länger andauernde Beratungsprozesse zur Folge
  • Zunehmende Anzahl an Geflüchteten in der allgemeinen Sozialberatung
  • Enge Zusammenarbeit mit den Integrationshelfern des Landkreises Hildesheim für Geflüchtete
  • Dem  DW in Bockenem sind die Flüchtlingssozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen zugeordnet, die für die Kommunen Bad Salzdetfurth, Bockenem, Holle, Lamspringe als IntegrationshelferInnen und die Unterkunft in Grasdorf zuständig sind
  • Projektentwicklung: „Bildung und Teilhabe für Alle“ im Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Kinderarmut“
  • Mitbegründung und Mitarbeit in Runden Tischen Asyl in Kooperation mit Kirchengemeinden und/oder Kommunen
  • Unterstützung und Organisation von Schulstarterprojekten wie „Ein guter Start für Lisa und Jan“ in Bockenem/Ambergau  und Elze
  • Mit den o.g. Schulstarterprojekten und in Kooperation mit dem Sozialfonds in Hildesheim und dem DWiN wurden über 270 Kinder und Jugendliche mit 17.490 € unterstützt.
  • Begleitung und Unterstützung der Gemeindebeauftragten für Diakonie in den Diakonieräumen  „Börde“, „Innerste“ und „Leinetal“
  • Mitarbeit in örtlichen Netzwerken und Arbeitskreise

Zukünftige Themen und Herausforderungen für die Arbeit:

  • Aktuelle und soziale Entwicklungen wie zum Beispiel die Integration der Geflüchteten und den demographischen Wandel aufgreifen und darauf reagieren.
  • Kirchengemeinden beraten und unterstützen z.B. im Hinblick auf Gemeinwesen orientierte Projekte
  • Enge Zusammenarbeit mit den  Diakoniebeauftragten und den Diakonieräumen und der Gemeinden.
  • Einführung und Nutzung des Diakoniefonds

 

Fachbereichsleitung

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Bettina Mai
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