Team EFL 2018

Jahresbericht 2018

Zum HINSEHEN
entscheiden sich Menschen, die zur Ehe-, Familien- und Lebensberatung kommen. 

Unabhängig davon, ob Sie als Einzelne oder als Paar psychologische Beratung suchen – es Bedarf der Bereitschaft und des Mutes, sich seine derzeitige Lebenssituation mit ihren Schwierigkeiten näher zu betrachten.

Belastendes erkennen, benennen und verstehen sind Voraussetzungen, um Raum für Veränderung zu schaffen. Veränderungen sind Impulsgeber für Entwicklungen und prägen das Leben.

Auch ein Arbeitsjahr hat es verdient, gesehen zu werden. Auf das zu blicken, was geschah bietet die Chance, Raum für Veränderungen zu erkennen, zu benennen und zu verstehen:

Der erste Blick auf die Zahlen 2018 zeigt wieder, dass die Beratungsarbeit, die Nutzung unseres Angebotes und der Kreis der Ratsuchenden über viele Jahre konstant sind.

Die Anmeldezahlen schwanken minimal – 2018 gab es mit 366 Beratungsprozessen 3 weniger als 2017.

Die Beratungen insgesamt sind mit 1390 Gesprächen im Vergleich zu 1295 im Jahr 2017 leicht angestiegen.

Es wurden 498 Personen beraten (2017: 502)

Nur leicht angestiegen ist ebenfalls die Zahl der Kinder und Jugendlichen die in den Familien leben, deren Eltern oder Sorgeberechtigten  Beratung in Anspruch nahmen: 364 junge Menschen (zwischen 0 und 21 Jahren) konnten davon profitieren.

Deutlicher sind die Veränderungen in zwei Themenbereichen:

  • Die Beratung älterer Ratsuchender (65+) hat sich verdoppelt!
  • Der Beratungsbedarf zu Fragen Trennung und Scheidung ist deutlich angestiegen. 

Im Sozialgesetzbuch (SGB), Kapitel VIII benennen die Paragraphen §§ 16,17,18,28,41 Beratungsthemen, welche für Eltern kostenfrei von der jeweiligen Kommune vorgehalten werden müssen. Darunter fallen o.g. Gespräche zu den Themen Trennung und Scheidung. Insgesamt entsprachen jedoch 36% unserer Beratungsgespräche diesen Anforderungen.

Nach wie vor erhalten wir hierfür keine finanzielle Beteiligung.

Die finanzielle Situation der Beratungsstelle in Verbindung mit unserer Warteliste hat zu der Entscheidung geführt, ab Mai 2018 eine verbindliche Kostenbeteiligung für die Ratsuchenden einzuführen. 

Erfreulicherweise zeigen sich mittlerweile die Ergebnisse in steigenden Kostenbeteiligungen die uns die Mittel an die Hand geben, weitere Beratungsstunden zu finanzieren.

Neu im Kreis der Beraterinnen ist Olga Scheiermann, Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B. A., Systemische Familientherapeutin (DGSF) – herzlich willkommen!

Seit Mitte 2018 freuen wir uns dass Frau Anke Munz, Beraterin in Weiterbildung, die Arbeit kennenlernen möchte und dabei von uns fachlich unterstütz wird.

Verabschiedet haben wir unsere langjährige Mitarbeiterin Christine Aden-Loest – wir danken für die bereichernde Mitarbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute und reichen Segen.

Eine bemerkenswerte Veränderung für die Beratungsstelle ergibt sich aus der Fusion des Kirchenkreisverbands Hildesheim mit dem Kirchenkreis Peine.

Wir bieten seit Mai letzten Jahres 10 Wochenstunden psychologische Beratung von Einzelnen, Familien und Paaren und Schwangerschaftskonfliktberatung in Peine an. 

Was sahen wir in Peine? Einen Ort mit vielfältigen sozialen Angeboten, offenen, interessierten Kolleg*innen und Ratsuchende, die unser Angebot gern annehmen! Ich danke für die freundliche Aufnahme!

Ich danke auch den Kolleg*innen die durch diese Veränderung in der Hildesheimer Stelle neue Verantwortungen übernahmen und die Entwicklung dort kontinuierlich mitgestalteten.

Auch der Bereich Supervision und Coaching nimmt nach wie vor einen guten Platz im Angebot ein: 16 Supervisionsprozesse wurden durchgeführt und 70 Personen erreicht. 

Etwas reduziert hat sich die Nachfrage ehrenamtlich tätiger Menschen, die sich im Bereich Flüchtlingsarbeit engagieren. Wir stellen allerdings fest, dass die Geflüchteten selbst psychologische Beratung in Anspruch nehmen - beides bleibt im Angebot erhalten.

Ebenso sind wir im Arbeitsbereich Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung tätig und innerhalb des Diakonischen Werks Hildesheim gut vernetzt: 24 Schwangerschaftskonfliktberatungen wurden bei uns durchgeführt.

Ich danke

  • dem Kirchenkreisverband für die Bereitstellung der Mittel und dem wohlwollenden Interesse an der Beratungsarbeit.
  • dem Kirchenamt für die zuverlässige Verwaltungsarbeit.
  • unserem Geschäftsführer für die zugewandte Aufmerksamkeit und sein Engagement.
  • den geschätzten wunderbaren kompetenten Kolleg*innen für die kontinuierlich gute und hochqualifizierte Arbeit und
  • all den Ratsuchenden, die uns ihr Vertrauen schenkten und mit uns gemeinsam nach neuen Lösungen für ihre Themen suchen!

Bleiben Sie uns gewogen

Für das Team: Kornelia Becker